"Demokratie leben!" ist eine Förderprogramm des Bundes, eine zentrale Säule der Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung und verfolgt die dort festgelegten übergreifenden Ziele. 

Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ sind die Kernziele von „Demokratie leben!“. Dieser inhaltliche Dreiklang ist handlungsleitend. 

Jukus – Demokratie leben! 2020

In Zeiten der Pandemie findet Kunst und damit einhergehende Kurse überwiegend virtuell statt. Wir von Jukus e.V. nutzen die Zeit, konzipieren kommende Aktivitäten, entwickeln neue Kurse und konnten erfolgreich Fördergelder beantragen.

 

Besonders erfreut sind wir über uns bewilligte Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“

 

 Dazu gehören folgende Projekte:

 

·        „Kinder lernen fair handeln“

Kinder aus Grundschulen und Kindergärten erfahren, auch im Rahmen von Workshops, Handlungsprozesse des nachhaltigen Konsums,  die Bedeutung regionaler und saisonaler Lebensmittel und setzen sich mit lokalen und globalen Lebensverhältnissen auseinander.

Sie bringen eigene Ideen und Lösungsvorschläge ein, die kreativ von ihnen umgesetzt werden (Zeichnungen, Fotos und Theaterszenen). Die Ergebnisse werden im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung/Abschlussveranstaltung präsentiert.

 

·        „Kinderrechte schaffen Zukunft“

Dieses Projekt wendet sich an Grundschul- und Hortkinder. Inhaltlich geht es um demokratische Grundprinzipien und ihre Bedeutung in der Gesellschaft. Vorrangig werden die Kinderrechte mit Blick auf die UN-Kinderrechtskonvention altersgerecht thematisiert. Spielerisch, u.a. anhand von Märchen, können sich die Teilnehmer mit ihren eigenen Werten und Erfahrungen einbringen. Interviews in O-Tönen (Stimmern werden verzerrt/verändert), Fotos, Zeichnungen und kleine Inszenierungen füllen dann individuelle Kinderrechte-Schatzkisten, die mit nach Hause genommen werden. Eine öffentliche Ausstellung oder Aufführung in Hort/Schule ist als Abschluss des Projektes geplant.

 

·        „Interview mit Anonym“

 

Mobbing, Diskriminierung, Rassismus und Vorurteile sind Themen, mit denen sich Schüler der Albert-Einstein-Schule in Laatzen in einem einwöchigen Workshops auseinandersetzen. Nach einer Diskussion und Rollenspielen werden Themen wie Toleranz, Ausgrenzung und Rassismus in Form von Interviews mit der Kamera aufgezeichnet. Dabei sitzen die Interviewten hinter eine Milchglasscheibe (Namen werden geändert, Stimmen verzerrt) und setzen sich gleichzeitig mit Formen des investigativen Journalismus auseinander. Die Erstellung eines eigenen Blog mit entsprechender Verlinkung zu den Videos - als Abschluss - gibt der Schule die Möglichkeit, das Format zu übernehmen und ggf. fortzusetzen.